Arbeitseinblick – die Entstehung einer SoLaWi

Gemüseanbau für uns und mit uns

In unserer Gruppe „Konsum, Lebensstil und Landwirtschaft“ wird gerade im Hintergrund sehr viel Arbeit geleistet und neue, gute Ideen angegangen.

Damit diese Arbeit auch etwas sichtbarer wird (ich bin ein bisschen stolz auf unsere unermüdlich engagierte Gruppe), möchte ich hier kurz über ein Arbeitsgebiet berichten.

Ein großes Thema, das wir uns vorgenommen hatten war, durch regionales, saisonales und fair gehandeltes Biogemüse unsere Umwelt zu schonen, Klima- und Artenschutz zu unterstützen und jedem eine Chance auf gesunde Ernährung zu ermöglichen.

Wir haben das riesengroße Glück in Wankheim einen Biolandwirt und einen Gärtner gefunden zu haben, die mit uns den Weg zu einer „SoLaWi“ riskieren wollen.

SoLaWi (Solidarische Landwirtschaft) steht für eine gemeinschaftlich getragene Landwirtschaft bei der eine innovative Strategie für eine lebendige, verantwortungsvolle Landwirtschaft, die gleichzeitig die Existenz der Menschen, die dort arbeiten, sicherstellt und einen essenziellen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leistet.

Wir wollen gesunde, qualitativ hochwertige Lebensmittel erzeugen und faire Preise dafür bezahlen.

Landwirt, Gärtner und Verbraucher tragen gemeinsam die Verantwortung, das Risiko und die Kosten der Produktion und teilen sich die Ernte.

Gemeinsam möchten wir so eine zukunftsfähige, gesunde, regionale und saisonale Ernährung sicherstellen.

Unser Gemüse wird nicht mehr halb reif geerntet, über langes Strecken transportiert, künstlich gereift, verpackt und anschließend über die Läden verkauft, sondern landet direkt vom Acker in unserer Küche.

Wir nehmen aktiv Einfluss darauf, wie unsere Lebensmittel produziert werden und unter welchen Bedingungen die Menschen arbeiten, die uns ernähren.

Nachdem wir uns zusammen mit „unserem“ Landwirt und „unserem“ Gärtner durch einen Berater über das Thema informiert und verschiedene SoLaWis hier in der Umgebung besucht haben, diskutierten wir die Vor- und Nachteile der verschiedenen Philosophien. Unsere eigene Strategie nimmt nun immer mehr Form an.

Zur Zeit arbeiten wir an der Erstellung einer eigenen SoLaWi-Härten Homepage, entwerfen einen Flyer und planen eine Infoveranstaltung für den September, um Abonnenten für unser Gemüse zu finden. Das ist der leichtere Teil. Schwieriger und risikoreicher ist die Aufgabe die unserem Landwirt und unserem Gärtner zufällt. Sie müssen überlegen welche Anschaffungen gemacht werden müssen, müssen prognostizieren wir viel Gemüse angebaut werden muss, damit es für alle reicht und müssen eine Betriebskostenrechnung erstellen.

Und dann ist da noch die Frage, wie unsere Anfangs-Investitionen finanziert werden könnten.

Eine große Aufgabe und Verantwortung – mindestens 100 Ernteanteile müssten im Abonnement verkauft werden, damit unsere SoLaWi- Härten realisiert werden kann.

Also, uns wird nicht langweilig – es gibt noch viel zu tun.

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