Erfahrungsbericht Überschussladung eines Tesla, Model 3

Familie Braun, Unter dem Mähringer Weg, Wankheim

Einfamilienhaus in Kusterdingen-Wankheim mit einer 5KWp-PV-Anlage, Ausrichtung Süden.

Tesla, Model 3 mit 50KWH-Batterie hat nach 2 Jahren etwas mehr als 30.000 Kilometer.

Genutzt wird die Überschussladung, was bedeutet, dass vom PV-Strom vom Dach (südseitig) zunächst das Haus mit seiner Grundlast (Kühlschrank, Radiowecker, Heizungsanzeige und -Standby, Telefonanlage, Hausklingel, Gefrierschrank) und seinen weiteren Lasten wie Kochen, Staubsaugen, PC, Waschmaschine, Spülmaschine, Hi-Fi und TV, Beleuchtung, elektrisches Garagentor, Ladegeräte, … versorgt wird und wenn dann noch etwas übrig ist, wird der Tesla als „mobiler Stromspeicher“ geladen.

Dies erfolgt mittels Wallbox von https://myenergi.de/lp/zappi-endverbraucher , welche durch ein kleines Messgerät zwischen Wechselrichter und dem Stromzähler ständig mit Daten versorgt wird, um festzustellen, ob aktuell „zu viel Strom“ ins öffentliche Netz eingespeist würde. In solch einem Fall wird die Wallbox mit dem Laden des E-Autos beauftragt.

Damit das Ladegerät des Tesla jedoch nicht ständig an- und ausschalten muss (bei sogenanntem „Flatterstrom“ – bei wechselnder Bewölkung oder beim Kochen, wenn die Heizspirale des Ceran-Kochfeldes an- und wieder ausgeht), kann die Wallbox so eingerichtet werden, dass sie mit dem Minimum lädt, wenn noch beispielsweis ca. 500 Watt (Wattzahl flexibel justierbar) ins Netz gehen würden. Den Rest zieht sich die Wallbox dann aus dem Netz und sichert so einen stabilen Ladevorgang für den Tesla.

Gezahlt wurden EUR 1.400,00 netto für die Wallbox, die förderberechtigt ist und wozu die Förderung auch genutzt wurde.

Da die Wallbox mit dem Messgerät online kommuniziert, ist keine Kabelverbindung zwischen Stromschrank und Wallbox (meistens ja in der Garage) erforderlich, was sehr komfortabel ist.

Die Wallbox kann selbstverständlich auch manuell geschaltet werden und den Auftrag erhalten, mit fester Wattzahl den Tesla zu laden, damit dieser zum Zeitpunkt X geladen ist. Sie kann mit bis zu 22KW laden, wobei wir einen 11KW-Zugang realisierten, der uns ausreicht. Ein 22KW-Ladevorgang funktioniert nur bei einem entsprechenden 22KW-Bordladegerät, was viele E-Autos sowieso nicht mehr haben. Viele derzeit auf dem Markt eingeführten E-Autos laden sogar nur mit 7,4KW.

Im Januar 2022 kamen wir mit unserer Installation auf eine Eigennutzung des vom Dach erzeugten Stroms von 63%.

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