… die Deutschen pro Kopf und Jahr 80kg Lebensmittel in die Tonne werfen. Dadurch entstehen ca. 40 Mio t Treibhausgase – unnötig, denn in jedem Lebensmittel steckt ein großer Energieaufwand für Produktion, Transport, Lagerung und Vermarktung. Eine vierköpfige Durchschnittsfamilie wirft laut Umweltbundesamt Lebensmittel im Wert von knapp tausend Euro weg.

  • Besser mit Einkaufszettel und vollem Magen einkaufen gehen. Hungrig landen unnötige Zufallseinkäufe im Einkaufswagen
  • „Drei zum Preis von Zwei“ verlockt zu Käufen, die später vielleicht nicht gegessen werden
  • Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) bedeutet nicht, dass das Produkt nach dem Datum schlecht ist und weggeworfen werden muss. Wie im Englischen „best before“ bedeutet es, dass das Produkt bei richtiger Lagerung und ungeöffnet vor dem Datum am besten schmeckt. Danach ist es aber immer noch gut, man muss nur schauen, riechen und schmecken (in dieser Reihenfolge!). Denn – seien wir ehrlich – essen wir einen Joghurt, der nach dem Öffnen am Rand schimmlig ist, nur weil das MHD noch nicht abgelaufen ist?
  • Obst und Gemüse nicht neben Äpfeln und Tomaten lagern. Diese nachreifenden Obst- und Gemüsesorten entwickeln zum Nachreifen das Reifegas Ethylen, das anderes Obst und Gemüse schneller reifen und schlecht werden lässt. Andererseits können unreife Bananen zum Beispiel neben Äpfeln schneller zur Reife gebracht werden. Gurken, Salat, Karotten und Auberginen reagieren eher empfindlich auf das Reifegas, während es einem Kürbis, Zwiebeln, Paprika und Zucchini egal ist, neben wem sie liegen.
  • Brot, Gemüse, Essensreste kreativ verwerten, z.B. eine Torte machen aus Keksresten und übriggebliebenen Schokohasen…
  • Kühlbedürftige Lebensmittel schnell in den Kühlschrank stellen, auch gekochte Essensreste nach dem Abkühlen.
  • Alle Teile eines pflanzlichen Lebensmittels verwenden, vom Strunk bis zur Schale. Oft reicht bei Gemüse es statt zu schälen abzuwaschen und abzubürsten.

Nicht erst beim Endverbraucher gehen viele Nahrungsmittel verloren, schon vom Acker bis zum Haushalt entsteht ein erheblicher Verlust. Regionale und saisonale Einkäufe reduzieren einen Gutteil der Verluste beim Transport. Weitgereistes und kühlbedürftiges Essen hat ein größeres Risiko zu verderben und einen größeren CO2- Abdruck.

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