Seit wenigen Tagen ist auf den Härten die erste Fahrradstraße außerorts, die den Jüdischen Friedhof mit Jettenburg verbindet. Ich bin nicht sicher, ob diese Fahrradstraße außerorts nicht sogar die Erste im Landkreis Tübingen ist.
Ohne unser Zutun hat das Regierungspräsidium Tübingen im Rahmen der “Modellkommune für Leichtigkeit im Bus-, Rad- und Fußverkehr” diese Initiative im Gemeinderat am 22. Oktober 2025 vorgestellt und nun umgesetzt. Wir und viele Radfahrende sind für diese Verbesserung der Fahrradinfrastruktur sehr dankbar, da sie das Radfahren attraktiver und vor allem sicherer macht.

Die Fahrradstraße beginnt beim Jüdischen Friedhof und führt bis zur Kreisstraße und führt dann auf der anderen Seite der Kreisstraße bis nach Jettenburg. Grundsätzlich ist die Straße durch die Zusatzschilder “Anlieger frei” und “Kleinkrafträder frei” für andere Fahrzeuge freigegeben.
Autofahrer, die diese Strecke befahren, müssen aber berücksichtigen, dass Radfahrende grundsätzlich Vortritt haben und eine generelle Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h gilt.




Da das Schild “Fahrradstraße”, besonders außerorts, für viele Autofahrer wenig vertraut ist und leicht übersehen werden kann, wäre es sinnvoll den Anfang und das Ende der Fahrradstraße deutlich erkennbar zu machen. Üblicherweise ist eine entsprechende blaue Markierung auf die Fahrbahn aufgemalt.
In Jettenburg ist es etwas irritierend, dass die 30 km/h Zone wenige Meter vor dem Beginn der Fahrradstraße aufgehoben ist. Da sollte man das entsprechende Schild entfernen.

Wir freuen uns über die deutliche Verbesserung des Radverkehrs auf den Härten.
